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Was kostet eine Website? Kauf oder Abo im Vergleich

Redaktion Clieni Media · · 5 Min. Lesezeit

Was eine Website kostet, hängt vor allem von Umfang, Design, Texten, Funktionen wie Buchung oder Shop und der laufenden Pflege ab. Vergleichen sollten Sie nie nur den Einstiegspreis, sondern die Gesamtkosten über zwei bis drei Jahre, inklusive Hosting, Wartung, Updates und Änderungen. Beim Kauf zahlen Sie einmalig für die Erstellung und laufende Kosten separat, beim Abo zahlen Sie einen festen Monatsbetrag, der Erstellung und Betreuung bündelt.

Wovon hängen die Kosten einer Website ab?

Eine Website ist kein Produkt von der Stange, sondern eine Summe aus Arbeitsschritten. Je mehr davon anfallen und je aufwendiger sie sind, desto höher der Preis. Wer die einzelnen Kostentreiber kennt, kann Angebote besser lesen und gezielt entscheiden, worauf es im eigenen Fall wirklich ankommt.

Die wichtigsten Faktoren sind fast immer dieselben, egal ob Sie ein Restaurant, eine Praxis oder einen Handwerksbetrieb führen:

  • Umfang und Seitenzahl: Eine Startseite mit Kontakt ist schneller gebaut als zwanzig Unterseiten mit eigenen Leistungsbeschreibungen, Standortseiten und Karrierebereich.
  • Design: Ein angepasstes Layout auf Basis eines bewährten Grundgerüsts ist weniger Aufwand als ein vollständig individuelles Design mit eigenen Illustrationen und Animationen.
  • Texte: Bringen Sie fertige Texte mit, oder sollen sie geschrieben werden? Gute Texte für Leistungsseiten brauchen Recherche, Abstimmung und Suchbegriffe.
  • Bilder: Vorhandene Fotos, lizenzierte Bilder oder ein eigenes Fotoshooting machen einen spürbaren Unterschied.
  • Funktionen: Kontaktformular, Terminbuchung, Reservierung, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereich oder ein Onlineshop mit Zahlungsanbindung erhöhen den Aufwand deutlich.
  • SEO-Grundlagen: Seitentitel, Beschreibungen, strukturierte Daten, saubere Adressen, Weiterleitungen alter Seiten und Anmeldung bei der Google Search Console.
  • Rechtliche Seiten: Impressum, Datenschutzerklärung und ein Cookie-Banner, der technisch korrekt arbeitet.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Livegang dazu?

Viele Kostenvergleiche hören beim Livegang auf. Dabei beginnt dort erst der Teil, der über Jahre läuft. Eine Website braucht ein Zuhause, regelmäßige Pflege und gelegentlich neue Inhalte. Wer das nicht einplant, zahlt später oft mehr, etwa wenn eine veraltete Seite neu aufgesetzt werden muss.

Zu den typischen laufenden Posten gehören:

  • Domain und Hosting: die Adresse Ihrer Website und der Server, auf dem sie läuft, inklusive SSL-Zertifikat und Backups.
  • Technische Wartung: Updates für System, Erweiterungen und Abhängigkeiten, damit keine Sicherheitslücken entstehen.
  • Inhaltliche Änderungen: neue Öffnungszeiten, Preise, Mitarbeiterfotos, Leistungen oder Stellenanzeigen.
  • Rechtliche Aktualisierungen: Anpassung von Datenschutzerklärung und Cookie-Banner, wenn neue Dienste eingebunden werden oder sich Anforderungen ändern.
  • Auswertung und Verbesserung: Blick in Search Console und Statistik, Korrektur von Fehlern, Optimierung der Ladezeit.

Wie rechnen Sie die Gesamtkosten über zwei bis drei Jahre?

Der fairste Vergleich zwischen zwei Angeboten ist die Gesamtkostenrechnung, im Englischen oft Total Cost of Ownership genannt. Dafür addieren Sie alle Kosten, die in einem festen Zeitraum anfallen, und teilen sie bei Bedarf durch die Anzahl der Monate. So werden ein hoher Einmalbetrag und ein niedriger Monatsbetrag mit einem Modell ohne Einmalbetrag vergleichbar.

Wählen Sie als Zeitraum zwei bis drei Jahre. Das entspricht ungefähr der Zeit, in der eine Website ohne größere Überarbeitung gut funktionieren sollte, und oft auch der Mindestlaufzeit von Abo-Verträgen. Die Rechnung ist einfach:

Gesamtkosten = Erstellung (einmalig)
             + Monatsbetrag x Anzahl Monate
             + Änderungen, die nicht enthalten sind
             + Domain, Hosting, Lizenzen (falls separat)
  • Rechnen Sie alle Angebote netto oder alle brutto, nie gemischt.
  • Schätzen Sie realistisch, wie viele Änderungen Sie pro Jahr brauchen, und fragen Sie, was eine Änderung außerhalb des Pakets kostet.
  • Prüfen Sie, ob Domain, Hosting und kostenpflichtige Erweiterungen im Preis enthalten sind oder zusätzlich berechnet werden.

Website kaufen: Vorteile und Nachteile

Beim klassischen Kauf zahlen Sie einen festen Betrag für die Erstellung. Danach gehört Ihnen die Website in der Regel vollständig, und Sie entscheiden selbst, wer sie hostet und pflegt. Für Wartung und Hosting schließen Sie meist einen separaten Vertrag ab oder kümmern sich selbst darum.

  • Vorteil: klare Eigentumsverhältnisse, Sie können Anbieter und Hosting jederzeit wechseln.
  • Vorteil: Bei sehr individuellen Projekten mit vielen Sonderfunktionen ist der Kauf oft die naheliegende Wahl.
  • Nachteil: hoher Betrag zu Beginn, der Liquidität bindet.
  • Nachteil: Pflege, Updates und Änderungen kosten extra oder bleiben liegen, wenn niemand zuständig ist.
  • Nachteil: Nach einigen Jahren wird oft ein kompletter Neubau fällig, der erneut als Einmalbetrag anfällt.

Website im Abo: Vorteile und Nachteile

Beim Abo-Modell zahlen Sie keinen oder nur einen geringen Betrag für die Erstellung und stattdessen eine feste Monatsgebühr. Darin sind je nach Vertrag Hosting, Wartung, Sicherheitsupdates und eine bestimmte Menge an Änderungen enthalten. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist das planbarer, weil die Website wie ein Betriebsmittel behandelt wird.

  • Vorteil: kein großer Betrag zu Beginn, gleichbleibende Monatskosten, die sich gut planen lassen.
  • Vorteil: Technik, Updates und Hosting liegen in einer Hand, Sie haben einen festen Ansprechpartner.
  • Vorteil: Kleine Änderungen sind oft enthalten, die Website bleibt dadurch aktueller.
  • Nachteil: Es gibt eine Mindestlaufzeit, in der Sie gebunden sind.
  • Nachteil: Je nach Vertrag gehört Ihnen die Website nicht automatisch, und ein Wechsel kann aufwendiger sein.
  • Nachteil: Über sehr lange Zeiträume kann die Summe der Monatsbeiträge höher liegen als bei einem Kauf mit selbst organisierter Pflege.

Worauf sollten Sie im Vertrag achten?

Ob Kauf oder Abo: Die meisten Missverständnisse entstehen nicht beim Preis, sondern bei Details, die im Vertrag stehen oder eben fehlen. Klären Sie diese Punkte vor der Unterschrift schriftlich:

  • Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist: Wie lange sind Sie gebunden, und verlängert sich der Vertrag automatisch?
  • Eigentum: Wem gehören Design, Texte, Bilder und Code? Wem gehört die Domain? Die Domain sollte auf Ihr Unternehmen registriert sein.
  • Was passiert bei Kündigung: Bekommen Sie die Inhalte, eine Kopie der Website oder die Möglichkeit, sie zu übernehmen, und zu welchen Bedingungen?
  • Enthaltene Änderungen: Wie viele Änderungen pro Monat sind inklusive, was zählt als Änderung, und was kostet alles darüber hinaus?
  • Leistungsumfang: Sind Hosting, Backups, SSL, Sicherheitsupdates und rechtliche Seiten enthalten?
  • Reaktionszeiten: Wie schnell wird bei einem Ausfall oder Fehler reagiert?
  • Zugänge: Erhalten Sie Zugriff auf Search Console, Statistik und das Google-Unternehmensprofil?

Welches Modell passt zu Ihnen?

Wenn Sie ein großes, sehr individuelles Projekt planen, eigene Technikkenntnisse oder ein internes Team haben, ist der Kauf oft sinnvoll. Wenn Sie eine professionelle Website wollen, ohne sich um Technik zu kümmern, und lieber mit festen Monatskosten planen, passt ein Abo meist besser.

Zur Orientierung die veröffentlichten Preise von Clieni Media: Das Website-Abo kostet 99,00 € netto pro Monat (117,81 € brutto), ohne Erstellungskosten, bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Zuvor lag das Modell bei 1.699,00 € für die Erstellung plus 199,00 € pro Monat (netto). Rechnen Sie diese Zahlen ruhig mit der Formel oben gegen andere Angebote durch.

Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre aktuelle Website steht und ob sich ein Neubau lohnt, starten Sie mit dem kostenlosen Check unter Website-Check.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website bei Clieni Media?

Das Website-Abo kostet 99,00 € netto pro Monat (117,81 € brutto), ohne Erstellungskosten, bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten.

Ist eine Website im Abo teurer als ein Kauf?

Das hängt vom Zeitraum und vom Leistungsumfang ab. Vergleichen Sie die Gesamtkosten über zwei bis drei Jahre, inklusive Hosting, Wartung und Änderungen. Erst dann sehen Sie, welches Modell für Sie günstiger ist.

Wem gehört die Website im Abo-Modell?

Das regelt der Vertrag. Klären Sie vorher, wem Domain, Inhalte und Design gehören und was Sie bei einer Kündigung erhalten. Die Domain sollte immer auf Ihr Unternehmen registriert sein.

Welche laufenden Kosten hat eine gekaufte Website?

Domain, Hosting, SSL, Backups, technische Updates, inhaltliche Änderungen und gelegentliche Anpassungen der rechtlichen Seiten. Diese Posten fallen auch an, wenn die Erstellung bereits bezahlt ist.

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