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Clieni Media

Website erstellen lassen in Berlin: Ablauf, Inhalte und die richtigen Fragen

Redaktion Clieni Media · · 4 Min. Lesezeit

Eine Unternehmenswebsite in Berlin entsteht in fünf Phasen: Erstgespräch und Ziel, Struktur und Inhalte, Design, Entwicklung, Livegang mit Pflege. Eine gute Website lädt auf dem Handy schnell, führt direkt zu Anruf, Anfrage oder Buchung, ist mit dem Google-Unternehmensprofil verknüpft und technisch so aufgebaut, dass Google und KI-Assistenten wie ChatGPT sie verstehen und empfehlen können.

Wie läuft es ab, wenn Sie eine Website erstellen lassen?

Der Ablauf ist bei einem sauberen Projekt fast immer gleich. Entscheidend ist nicht die Zahl der Phasen, sondern dass jede mit einem klaren Ergebnis endet, das Sie freigeben, bevor die nächste beginnt. So gibt es am Ende keine Überraschungen.

Am Anfang steht die Frage, was die Website leisten soll: mehr Anrufe, mehr Reservierungen, mehr Bewerbungen oder mehr Anfragen aus einem bestimmten Bezirk. Aus diesem Ziel ergibt sich fast alles Weitere, von der Seitenstruktur bis zum Text auf dem wichtigsten Button.

  • Erstgespräch: Ziel, Zielgruppe, Leistungen, Einzugsgebiet, vorhandene Inhalte und Zugänge (Domain, altes Hosting, Google-Profil).
  • Struktur und Inhalte: Seitenplan, Suchbegriffe je Seite, Texte, Fotos, rechtliche Pflichtangaben.
  • Design: Startseite und eine Unterseite als Entwurf, zuerst für das Handy, dann für den Desktop.
  • Entwicklung: Umsetzung, Formulare, Buchung, Tracking mit Einwilligung, strukturierte Daten, Weiterleitungen alter Adressen.
  • Livegang und Pflege: Prüfung auf allen Geräten, Anmeldung bei der Google Search Console, danach regelmäßige Updates und Auswertung.

Was muss eine gute Unternehmenswebsite heute können?

Die meisten Besucher kommen über das Handy, oft direkt aus Google Maps oder der Google-Suche. Die Website hat dann wenige Sekunden, um drei Fragen zu beantworten: Bin ich hier richtig, kann ich dem Unternehmen vertrauen, und wie erreiche ich es jetzt sofort?

Daraus ergeben sich Anforderungen, die mit Geschmack wenig zu tun haben und mit Technik sehr viel. Diese Punkte gehören zu jeder Unternehmenswebsite, egal ob Restaurant, Kanzlei oder Handwerksbetrieb:

  • Mobil zuerst: Texte lesbar ohne Zoomen, Buttons groß genug für den Daumen, Telefonnummer antippbar.
  • Ladezeit: Bilder komprimiert, keine unnötigen Skripte, gute Werte bei den Core Web Vitals.
  • Verknüpfung mit dem Google-Unternehmensprofil: gleicher Name, gleiche Adresse, gleiche Telefonnummer, Link in beide Richtungen.
  • Eigener Kontakt- oder Buchungsweg: Formular, Terminbuchung oder Reservierung direkt auf der eigenen Seite, nicht nur über fremde Plattformen.
  • Klare Leistungsseiten: eine Seite pro Leistung statt einer langen Sammelseite.
  • Rechtliches: vollständiges Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner mit gleichwertigem „Ablehnen“.
  • Barrierefreiheit: ausreichende Kontraste, Bedienung per Tastatur, Alternativtexte für Bilder.

Welche SEO- und KI-Grundlagen gehören von Anfang an dazu?

Suchmaschinenoptimierung ist kein Zusatz, der nach dem Livegang kommt. Wenn Struktur, Überschriften und Adressen von Anfang an stimmen, spart das später viel Arbeit. Jede Seite braucht einen eigenen Seitentitel, eine Beschreibung, genau eine Hauptüberschrift und eine sprechende Adresse wie /leistungen/badsanierung statt /seite?id=12.

Dazu kommen strukturierte Daten nach schema.org. Sie sagen Suchmaschinen und KI-Systemen in maschinenlesbarer Form, wer Sie sind: Firmenname, Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen, häufige Fragen. Für ein lokales Unternehmen sind LocalBusiness oder ein passender Untertyp, Service und FAQPage die wichtigsten Bausteine.

Damit auch ChatGPT, Gemini, Perplexity und die KI-Übersichten von Google Ihr Unternehmen nennen können, sollte jede Leistungsseite mit einer kurzen, klaren Definition beginnen, die man wörtlich zitieren kann. Die Datei robots.txt sollte KI-Crawler nicht aussperren, und eine llms.txt im Hauptverzeichnis fasst Ihr Angebot für Sprachmodelle zusammen.

Wie briefen Sie eine Agentur richtig?

Ein gutes Briefing ist kurz und konkret. Es muss kein langes Dokument sein, aber es sollte die Fragen beantworten, die sonst im Projekt mehrfach auftauchen. Je klarer Sie vorab sind, desto genauer wird das Angebot und desto schneller geht die Umsetzung.

  • Ziel in einem Satz: Was soll ein Besucher am Ende tun?
  • Zielgruppe und Einzugsgebiet: zum Beispiel Privatkunden in Tempelhof-Schöneberg oder Unternehmen in ganz Berlin.
  • Leistungen mit Priorität: Welche bringen den meisten Umsatz, welche sollen wachsen?
  • Vorhandenes Material: Logo, Fotos, Texte, alte Website, Zugänge zu Domain und Google-Profil.
  • Sprachen: nur Deutsch oder zusätzlich Englisch für internationale Kundschaft in Berlin.
  • Funktionen: Terminbuchung, Reservierung, Shop, Bestellsystem, Mitarbeiterbereich.
  • Zeitrahmen und interne Ansprechperson, die Inhalte freigeben darf.

Welche Fragen sollten Sie im Erstgespräch stellen?

Im Erstgespräch prüfen Sie, ob die Agentur zu Ihrem Vorhaben passt. Gute Antworten sind konkret und lassen sich später überprüfen. Diese Fragen helfen dabei:

  • Wem gehören Domain, Inhalte und Code nach dem Projekt?
  • Wie wird die Ladezeit auf dem Handy gemessen, und welche Werte gelten als Ziel?
  • Welche strukturierten Daten werden eingebaut, und wie werden sie geprüft?
  • Wie werden alte Adressen weitergeleitet, damit bestehende Rankings erhalten bleiben?
  • Können Sie Texte selbst ändern, und wie aufwendig ist das?
  • Was passiert nach dem Livegang: Updates, Sicherheit, Auswertung, Ansprechperson?
  • Können Sie Websites sehen, die bereits live sind und gefunden werden?

Was passiert nach dem Livegang?

Eine Website ist nach dem Start nicht fertig, sondern beginnt erst zu arbeiten. In den ersten Wochen zeigt die Google Search Console, für welche Suchbegriffe die Seiten erscheinen und wo Fehler auftreten. Daraus ergeben sich die nächsten Schritte: Texte schärfen, fehlende Leistungsseiten ergänzen, Fragen aus Kundengesprächen in die FAQ übernehmen.

Halten Sie außerdem Ihr Google-Unternehmensprofil aktuell, bitten Sie zufriedene Kunden um Bewertungen und pflegen Sie Öffnungszeiten an allen Stellen gleich. Bei Clieni Media gehören Betreuung und Auswertung deshalb fest zum Projekt, damit die Website mit Ihrem Unternehmen mitwächst.

Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre bestehende Website heute steht, nutzen Sie gern den kostenlosen Website-Check unter Website-Check. Sie erhalten eine Einschätzung zu Ladezeit, Mobilansicht, SEO-Grundlagen und KI-Sichtbarkeit.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, eine Unternehmenswebsite erstellen zu lassen?

Das hängt vor allem davon ab, wie schnell Inhalte und Freigaben vorliegen. Eine klassische Unternehmenswebsite mit wenigen Leistungsseiten ist deutlich schneller umgesetzt als ein Projekt mit Shop, Buchungssystem oder mehreren Sprachen. Den genauen Zeitplan legen Sie im Erstgespräch fest.

Brauche ich eigene Texte und Fotos?

Eigene Fotos von Team, Räumen und Arbeit wirken glaubwürdiger als Stockbilder. Texte können Sie selbst liefern oder gemeinsam mit der Agentur erarbeiten. Wichtig ist, dass Fachwissen und typische Kundenfragen von Ihnen kommen.

Warum ist das Google-Unternehmensprofil für die Website wichtig?

Viele Kunden finden lokale Unternehmen zuerst über Google Maps. Wenn Name, Adresse und Telefonnummer im Profil und auf der Website exakt gleich sind und beide aufeinander verlinken, kann Google Ihr Unternehmen eindeutig zuordnen. Das stärkt die lokale Sichtbarkeit.

Kann meine Website auch in ChatGPT erscheinen?

Ja, wenn die Grundlagen stimmen: KI-Crawler dürfen die Seite lesen, Leistungen sind klar definiert, strukturierte Daten sind eingebaut und Ihr Unternehmen wird auch auf anderen Seiten einheitlich genannt. Eine Garantie für Nennungen gibt es nicht, aber diese Punkte verbessern die Chancen deutlich.

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